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Vasvár

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Vasvár

Das bedeutendste Denkmal der Stadt ist der Komplex des Dominikanerkloster und der Kirche, der aus fast allen Epochen der Stadtgeschichte Denkmäler wahrt. Das Gebäude dient heute teilweise sakralen und teilweise profanen Zwecken, unter anderem gibt es ein Museum und eine Unterkunft für Pilger. In dem Museum ist neben der ordensgeschichtlichen Sammlung der Dominikaner der Nachlass des Bildhauers Richárd Török zu sehen.

Die Friedhofkirche wurde ebenfalls auf mittelalterliche Grundlagen neu aufgebaut und es lohnt sich die Kirche schon ihrer Lage wegen aufzusuchen, denn von hier bietet sich ein schöner Ausblick auf die Raab-Tiefebene. Ebenfalls sehenswert ist das sog. Friedenshaus, das ursprünglich die Dienstwohnung des Kapitels von Vasvár war und der Legende nach wurde der Friede von Vasvár hier im Jahre 1664 unterzeichnet.

Vasvár ist eines der bekanntesten Wallfahrtsorte des Komitates und am Namenstag der Jungfrau Maria suchen viele tausende Menschen die Votivstatue der Pfarrkirche, die Friedhofkirche und die in einer wunderschönen Umgebung gelegen Quelle des Heiligbrunns. Die Freilichtbühne, der Ruderteich und das Heiligbrunn Bad befinden sich in der Nähe des Heiligbrunns. Die Stadt bietet den Besuchern zahlreiche kulturelle Leckerbissen: eine der wichtigsten Ereignisse ist die Programmreihe der Hegyhát Tage im August. Der neue Ort des vielfältigen kulturellen Lebens ist das im Jahre 2006 geweihte Gemeinschaftshaus. Touristen, die die Stadt aufsuchen, haben eine große Auswahl an Unterkunftsorten.

Die römische, oder laut ihrem neuen Namen die Schanze von Vasvár ist eng mit der Geschichte der Gemeinde eng verbunden. Überreste des Gebildes, welches einst Teils des ehemaligen ungarischen Grenzschutzsystems war, sind heute zwischen Győrvár und Vasvár auch heute gut zu sehen; die rekonstruierte Strecke, das Eiserne Tor und der benachbarte Parkwald sind ein besonderer Anblick.

Die Schanze von Vasvár

Auf der Hauptstraße 76 von Vasvár nach Zalaegerszeg zeigt eine große touristische Informationstafel einige hundert Meter von der Stadtgrenze entfernt, den Weg der Soldaten und die Schanze von Vasvár.ach 800 Metern auf dem kieselbedeckten Weg der Soldaten, der heute als Waldweg verwendet wird, erreicht man den Eingang des Vaskapu Parkwaldes, von wo ein Studienpfad zur Schanze führt.

Die Schanze ist die innere Linie des frühen ungarischen Verteidigungssystems und versperrt die Hochebene der Vasi-Hegyhát Region, welche als natürlicher Übergang durch das Redundanzgebiet der Rába und Zala fungiert, zwischen Vasvár und Győrvár in einer Gesamtlänge von etwa 8 km. Die Schanze wurde irgendwann in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts nach dem Ende der westlichen Raubzüge als Teil eines Verteidigungssystems um das gesamte Transdanubien ausgebaut. Das Bollwerk in unserem Gebiet schützte den Weg der Soldaten, die Straße, die aus dem Zentrum des Landes über die Hegyhát und Őrség Regionen und dem Pomurje-Gebiet (Slowenien) in die Steiermark (und weiter nach Nord-Italien) führt. Die Schanze hatte ein Paar an der historischen Staatsgrenze zwischen Murska Sobota und Radkersburg, zwischen den beiden Schanzen verlief die tatsächliche Wehr, wo nur Soldaten wohnten und deren Zentrum die historische Őrség-Region war. Dieses Bollwerk wurde bis in das 12. Jahrhundert genutzt, erst später wurden Steinburgen, die die Verteidigungsfunktion übernommen haben, erbaut. Die Schanze, die ihre Funktion eingebüßt hat, blieb in den späteren Jahrhunderten als Gutsgrenze erhalten, ihre Erhaltung ist der Tatsache verdanken, dass sie bis heute von Wäldern umgeben ist.

Die Schanze bestand ursprünglich aus einem Graben mit einer Mauer mit einer Erd- und Holzstruktur auf einer Erhöhung; nach dem Verfall sind der Graben und die Erhöhung erhalten geblieben und formen auch so ein beträchtliches Gebilde. Die Rekonstruktion, die dieses auch in sich selbst beeindruckende archäologische Denkmal noch attraktiver macht, wurde in Verbindung mit dem Ungarischen Millennium im Jahre 2000 an dem Punkt, wo der Weg der Soldaten die Schanze überquert, durchgeführt. Ganz bis zur jüngsten Vergangenheit war dies der einzige Durchgang zwischen den beiden Seiten der Schanze und im Volksmund wird diese Stelle als Eisentor genannt – wahrscheinlich stammt dieser Name vor mehreren hunderten von Jahren. Durch die Zusammenarbeit der Stadt und des Forstdirektorates wurde die Rekonstruktion des Tores erstellt: einige Kassetten aus Wänden bestehend aus Balken und erdgefüllten Wänden und dem Turm selbst.

Die Schanze mit dem Eisernen Tor, der umgebene Wohlstandswald und Lehrpfad sind nicht nur einzigartige historische Denkmäler, sondern auch Ausflugs- und Rastplätze in einer schönen Umgebung von wo aus zahlreiche Touristenwege zu den Sehenswürdigkeiten der Umgebung führen.

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